Auch der schönste Tag auf einem Festival ist irgendwann einmal zu Ende. Zum Abschluss des heutigen Abends stehen „Four Imaginary Boys“ auf der Bühne – eine „The Cure“-Tributeband.
Ich muss gestehen, dass ich die Originale nicht wirklich kenne, aber das was ich hier zu sehen und zu hören bekomme, gefällt mir: Ein sauberer ruhiger Sound, der stets leicht melancholisch wirkt, ohne düster zu sein. Dazu vier ruhig agierende Musiker, die vollends in der Musik aufzugehen scheinen und dennoch (oder gerade dadurch) ihr Publikum in den Bann ziehen. Abgerundet wird das Ganze durch eine schöne Lightshow. Ok, ein paar mehr Frontlights hätten schon sein können, aber das ist eben Shelter-typisch. Dafür gabs hier noch die LED-Rückwand, die schon von „Camouflage“ ins Spiel gebracht worden war.
Fazit: Wer einmal live die Musik von „The Cure“ erleben möchte, das Original aber nicht sehen kann, der möge „Four Imaginary Boys“ in Erwägung ziehen.









