Akkreditierungen oder „Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?“

Kieler Woche 2008

Wochen und Monate zuvor ging es schon los: Bühnen-Programme studieren, die Webseiten der üblichen Verdächtigen unter den favorisierten Bands nach Gigs scannen, mailen, telefonieren, die zuständigen Ansprechpartner in Kiel ausmachen… Heute ist nun der Tag, die ganzen bunten Ausweise überall in Kiel einzusammeln – das setzt viel Rennerei und Telefoniererei voraus, obwohl eigentlich alles schon geklärt sein sollte und sich die ausgedruckten Bestätigungsmails in meinen Taschen stapeln. Bis auf eine Akkreditierung bekomme ich auch alle im Laufe des Tages, die von der NDR-Bühne gibt’s allerdings erst am Sonntag – unmittelbar vor dem Konzert von → Roger Hodgson. Und dafür darf ich dann auch während der „Kieler Woche 2008“ mit gleich vier um den Hals baumelnden Fotopässen herumlaufen – sieht unheimlich beeindruckend aus (und stört tierisch!).

Abends dann die ersten zwei Gigs – gewissermaßen zum Warmwerden – dabei schon die ersten Kollegen kennengelernt, die ich im Laufe der Woche noch häufiger wieder sehen werde und erste Eindrücke von den wichtigsten Bühnen der nächsten Tage gewonnen. Kurz nach Mitternacht todmüde das Quartier wieder erreicht, Speicherkarten auf Imagetank geleert und ab ins Bett – nach gefühlten gelaufenen 20 Kilometern.