Beatsteaks, 21.07.2012, Nordholz, Deichbrand Festival

Beatsteaks, 21.07.2012, Nordholz, Deichbrand Festival

Und dann der Mainact des heutigen Abends: Die „Beatsteaks“ bitten zum Tanz. „Tanz“ ist vielleicht nicht das richtige Wort für das, was da in den ersten Reihen vor der Absperrung direkt hinter mir losgeht – die Security hat jede Menge Arbeit damit, Leute aus der Menge in den Graben zu ziehen. Mit anderen Worten: Das Publikum ist mehr als voll dabei (einige vielleicht noch ein wenig mehr als voll).

Zur Band selbst: Es ist eigentlich schon alles geschrieben worden, was man über sie schreiben kann, da müssen wir nach 17 Jahren Bandgeschichte nicht noch einmal die bekannten Fakten wiederholen. Nur so viel: Die Jungs sind vom ersten Moment an zu 120% da und geben alles. Auch das Licht ist richtig gut und bunt – wenn auch sehr viel LED-Beleuchtung das Fotografieren erschwert. Aber was da an der „Fire Stage“ an Beleuchtung hängt, das könnte auch eine durchschnittliche mitteleuropäische Kleinstadt illuminieren – Wahnsinn!

Abschließend noch eine Anekdote aus dem Graben: Nach gefühlten zweieinhalb Songs (keiner wusste so genau, der wie vielte Song da nun gerade gespielt wurde), schob mich eine Hand auf der Schulter Richtung Grabenausgang. „Ok, ich habe sowieso genug Bilder machen können.“ dachte ich mir und folgte den anderen Kollegen. Unmittelbar vor dem Ausgang dann die nächste Hand auf der Schulter, dieses Mal energischer. Ich drehte mich um, sah einen vom Deichbrand-Team und der brüllte gegen den Lärm an: „Der Idiot da vorne hat Scheiße erzählt – natürlich dürft Ihr weiter fotografieren. Zurück in den Graben!“. Großes Erstaunen von den drei übrig gebliebenen Fotografen, die sich dann in den unendlichen Weiten vor der Bühne aufmachten, weiter zu fotografieren. Nach dem Ende des laufenden Songs guckten wir uns fragend an: „Ende oder was?“. Die Security reagierte nicht auf unsere fragenden Blicke und so verließen wir dann aus eigenem Antrieb den Graben.

Fotos: Alex | Text: Alex

 

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