Erste Äußerungen der Grabenkollegen auf dem Weg zur True Metal Stage: „Wow!“ und „Wahnsinn!“ Gemeint ist das Bühnenbild von „Amon Amarth“, welches sich vor unseren Augen darbietet.
Erste Äußerungen der Grabenkollegen auf dem Weg zur True Metal Stage: „Wow!“ und „Wahnsinn!“ Gemeint ist das Bühnenbild von „Amon Amarth“, welches sich vor unseren Augen darbietet.
„Schweden rockt!“ – das habe ich in den letzten Wochen ja schon wiederholt festgestellt. Nehmen wir also das Fazit des Auftrittes von „Emperor“ vorweg. „Norwegen ist laut.“
Beginnen wir mit einem Zitat des Haupt-Protagonisten der folgenden Band: „Man bezeichnet mich immer als den ‚abgedrehten Professor‘, den ‚verrückten Wissenschaftler‘ und ‚Psycho-Devin‘. Das ist totaler Bullshit, weil ich überhaupt nicht verrückt bin. Ich bin die vernünftigste Person, die ich kenne.“ Dementsprechend gespannt war ich also auf das „Devin Townsend Project“.
Nun wird’s mir weiß vor Augen – und das bei „schwarzer“ Musik. Eine hell dekorierte Bühne, Musiker in Postapokalyptischen Kostümen mit weiß geschminkten Gesichtern, etwas Feuer und laute Klänge: „Behemoth“ stehen vor mir auf der Black Stage.
Eine Band der „Großen Vier des Thrash Metal“ stehen vor mir zum Abschluss meines zweiten Wacken-Tages im düsteren Rot auf der True Metal Stage: „Slayer“.
Letztes Jahr in Wacken hatte Lemmy ja → nur einen kurzen Auftritt. Dank der Kunst der Ärzte und Umstieg auf weniger harte alkoholische Getränke ist er nun wieder so weit fit, dass er erneut auf einer Bühne stehen kann.
Nein, „Apocalytica“ spielen nicht nur auf halben Violoncelli und ja, es war tatsächlich ein ganzes Orchester auf der Bühne. Nein, ihren Drummer hatten „Apocalyptica“ nicht im Hotel vergessen, der war auch dabei und ja, die True Metal Stage ist – wenn man im Graben steht – unverschämt hoch.
„Children of Bodom“ stehen auf der Black Stage an und als erstes fällt im Bühnenbild das riesige Hintergrundgemälde mit der lieblichen Schnörkelschrift auf – etwas, das erst einmal gar nicht zur Musikrichtung „Melodic Death Metal“ passen will.
Dass ich „Heaven Shall Burn“ in so kurzer Zeit wiedersehen würde, wusste ich ja – deshalb war ich auch erfreut, weitere Bilder von der mitreißenden Show machen zu können.
Es gibt Bands, da frage ich mich ernsthaft, warum diese anstatt anderer auf einer der großen Bühnen spielen. „Bring me the Horizon“ fällt für mich persönlich in diese Kategorie.