Letztes Jahr in Wacken hatte Lemmy ja → nur einen kurzen Auftritt. Dank der Kunst der Ärzte und Umstieg auf weniger harte alkoholische Getränke ist er nun wieder so weit fit, dass er erneut auf einer Bühne stehen kann.
Letztes Jahr in Wacken hatte Lemmy ja → nur einen kurzen Auftritt. Dank der Kunst der Ärzte und Umstieg auf weniger harte alkoholische Getränke ist er nun wieder so weit fit, dass er erneut auf einer Bühne stehen kann.
Nein, „Apocalytica“ spielen nicht nur auf halben Violoncelli und ja, es war tatsächlich ein ganzes Orchester auf der Bühne. Nein, ihren Drummer hatten „Apocalyptica“ nicht im Hotel vergessen, der war auch dabei und ja, die True Metal Stage ist – wenn man im Graben steht – unverschämt hoch.
„Children of Bodom“ stehen auf der Black Stage an und als erstes fällt im Bühnenbild das riesige Hintergrundgemälde mit der lieblichen Schnörkelschrift auf – etwas, das erst einmal gar nicht zur Musikrichtung „Melodic Death Metal“ passen will.
Dass ich „Heaven Shall Burn“ in so kurzer Zeit wiedersehen würde, wusste ich ja – deshalb war ich auch erfreut, weitere Bilder von der mitreißenden Show machen zu können.
Es gibt Bands, da frage ich mich ernsthaft, warum diese anstatt anderer auf einer der großen Bühnen spielen. „Bring me the Horizon“ fällt für mich persönlich in diese Kategorie.
Jetzt wird’s haarig – zumindest, was die Bartpracht des Bassisten anbelangt. „Five Finger Death Punch“ stehen auf der True Metal Stage.
Meine erste Begegnung mit „Deutschlands meiste Band“ steht an, also auf zur Party Stage, wo mich ein Herr im schicken Lack-Outfit erwartet. Richtig, „Knorkator“ spielen zum Tanze auf.
Der letzte Act an diesem ersten Tag ist für mich deutsches Metal-Urgestein aus Solingen. Nein, keine Messer mit feinen Klingen, sondern „Accept“ stehen auf der True Metal Stage.
Man stelle sich einmal die folgende Situation vor: Barbie und drei ihrer besten Freundinnen unterziehen sich einer geschlechtsangleichenden Operation, lassen sich Tatoos stechen, ziehen nietenbesetzte Rock’n’Roll-Klamotten in den bevorzugten Farben Pink, Lila und Rot an, stellen sich als Hardrockband auf die True Metal Stage vom W:O:A und rocken los, was das Zeug hält.
Erholt vom Schock? Gut, dann können wir ja weiter über „Steel Panther“ schreiben…