MerQury, 24.06.2013, Kiel, MAXBühne

Es muss Hochsommer sein. Schon wieder ein Musiker barfuß! Nach → Eddy Monrow vorhin jetzt auch noch Norbert von „MerQury“! Er ist allerdings entschuldigt: Nicht etwa, weil er keinen „Flower Punk“ spielt, sondern, weil er eine ganz fiese Schnittwunde an dem einen Fuß hat und von daher einfach keine Schuhe anziehen kann – selbst nicht die Heels, die ihm von Johnny aus seinem Fundus backstage freundlicherweise anbietet. Kenner der Materie haben es vermutlich schon gemerkt, „MerQury“ sind wieder einmal zu Gast an der MAXBühne, zum 13. Mal übrigens.

Was gibt’s, um der Chronistenpflicht nachzukommen? Also, das Wichtigste vorweg: Basser sind coole Typen, der Volker hat sich doch tatsächlich an unser Gespräch backstage in → Husum erinnert und seinen einen Bass mit Saiten im schönsten rockpixx-blau bespannt. (Zur Vorgeschichte s. → hier.) Und dann gibt’s noch eine Premiere, an der Volker ebenfalls – wenn auch indirekt – beteiligt ist. Für einen Song räumt er die Bühne und macht einem von Thomas als „hoffnungsvollem Nachwuchsmusiker“ angekündigtem Bassisten Platz: Der Leiter der Kieler Musikschule, Rainer Engelmann, zupft nun normalfarbige Bass-Saiten. Der besondere Gag an der Sache: Rainer ist der Bruder von Thomas!

Ansonsten klingt Falks Drumset aus Apfelholz einfach unverschämt gut, der Platz vor der Bühne ist voll wie nie, Stephan hinter der MAXBühne ist glücklich und…

Es regnet nicht!

Fotos: Alex | Text: Alex

[slideshow id=306]

 
Kommentare

Du hast es in Deinen Fotos sehr gut eingefangen: Die Musiker auf der MAX-Bühne sind von hinten gut beleuchtet. Auch das Publikum steht immer wieder im Rampenlicht.
Von der Seite des Publikum sieht es anders aus: Entweder sieht man nichts, weil die Blender und andere sehr helle Scheinwerfer einem direkt in die Augen strahlen, oder es ist auf der Bühne so dunkel, dass man die Musiker nur als Schatten vor der grünen Jever Werbeleuchte sieht. Immerhin wurde manchmal nach einem Song die weiße Oberbeleuchtung angemacht, so dass man einige der unterschiedlichen Bühnenbekleidungen vom Sänger doch sehen konnte.
Zu bemerken ist, dass das nicht etwa spontanes Unvermögen des Lichtmischers ist, sondern auf der Bühne gibt es keine bunten Strahler, die von vorne auf die Musiker leuchten. Da gibt es nur besagtes weißes Oberlicht. Steht der Sänger an der Bühnenkante, helfen nur noch Feuerzeuge der Zuschauer – So weit vorne hat es überhaupt keine Bühnenbeleuchtung mehr.

Kommentare deaktiviert