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Konzerte: Wie komme ich als Anfänger an Akkreditierungen?

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pitpass-teaser

Aus aktuellem Anlass (und weil diese Frage immer wieder auftaucht) hier einmal ein paar Zeilen aus der Rubrik „Lebenshilfe“.

Häufig bekomme ich Mails / lese im von uns betriebenen Forum → „Three Songs | No Flash“ /sehe auf facebook die eingangs erwähnte Frage – oftmals gleich verbunden mit dem Einwand: „Wie soll ich denn bei einer Akkri-Anfrage Referenzen vorweisen können, wenn ich nirgendwo welche machen darf?“

Das ist natürlich auf den ersten Blick ein gewichtiges Argument und verleitet erst einmal dazu, sich dem Frust hinzugeben. Aber: Kaum ein Konzertfotograf hat gleich mit Topacts anfangen können – der Weg dorthin ist fast immer ein Beschwerlicher. Gucken wir uns doch einmal mögliche Wege an: weiterlesen

Dateiversand an Kunden

Kategorien: 2012, backstage
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Du willst als Medienschaffender also eine Datei an einen Kunden versenden…

Der Kunde ist hinsichtlich der EDV-Handhabung ein

Blutiger Laie

Speichere die Datei in einem Dateiformat ab, welches der Kunde auch öffnen kann. Erfahrungsgemäß machst Du nichts verkehrt, wenn Du auf Software zurückgreifst, deren Versionen schon vor 5 Jahren beim Kauf des Kunden-PCs beim lokalen Discounter vorinstalliert gewesen sind.

Sei Dir sicher, dass das Postfach des Kunden beim üblichen Freemailer entweder voll ist, keine Anhänge zulässt oder aufgrund vergessener Zugangsdaten sowieso nicht mehr vom Kunden abgerufen wird. Möglicherweise trifft auch keines dieser Probleme zu, dann kannst Du aber sicher sein, dass der Kunde nicht weiß, wie man einen Anhang öffnet. Das Problem ist aber nicht relevant, weil sich nach drei Tagen Wartezeit auf telefonische Nachfrage Deinerseits herausstellt, dass dem Kunden einfällt, er könne ja seine Mails wieder einmal abrufen. In diesem Fall werden vermutlich alle weiter oben erwähnten Probleme mit Mails erst jetzt zum Tragen kommen.

Sicherheitshalber solltest Du gleich dem Kunden ein Fax schicken oder die Datei(en) per CD-ROM postalisch zusenden. Kläre ihn im Beipackzettel zur CD-ROM noch darüber auf, dass diese komische runde Scheibe dort in seinen Rechner hineingesteckt werden muss, wo sich der ausfahrbare Kaffeetassenhalter befindet.

Sei Dir sicher, dass Du in jedem gewählten Übermittlungsfall anschließend länger am Telefon hängst, um das Öffnen der Datei zu erklären, als Du brauchst, um Dich mit ihm über den eigentlichen Inhalt des Dokumentes zu unterhalten.

Normaler EDV-Nutzer

Hier gibt’s in der Regel keine Probleme, wenn Du Dateien in einem völlig üblichen Format versendest, welches schon seit mindestens einem Jahr auf dem Markt zu finden ist. Schlimmstenfalls bekommst Du allerdings als Korrekturvorschlag dann ein zwanzigseitiges Fax mit den angezeichneten Änderungen zurück.

Nerd

Du weißt nicht, was ein Nerd ist?
Schäm Dich und gehe umgehend Dein Postfach beim Freemailer aufräumen!

Dem Nerd kannst Du schicken, was und wie Du es willst – er bekommt alles geöffnet. Zur Not sogar Dateien der Programmversion, die erst in sechs Monaten vom Hersteller als Developer-Version an ausgewählte Eliten verschickt wird.

Wichtiger als das Dokument und sein Inhalt selbst ist aber die Form der Übermittlung: Sinnvollerweise lädst Du das Dokument auf Deinen eigenen Server mit Hochgeschwindigkeitsanbindung hoch (falls Du bei ihm nicht über einen eigens eingerichteten FTP-Zugang auf einem seiner Server verfügen solltest). Anschließend benutze einen der üblichen URL-Shortener und twittere ihm die URL. Sicherheitshalber solltest Du Ihm auch noch kurze Messages in alle Social Networks schicken, in denen er sich üblicherweise aufhält. Sein Smartphone / Tablet / elektrischer Mixer wird ihn in dem Moment benachrichtigen, sobald Du Deine Entertaste gedrückt und wieder losgelassen hat.

Füge auf jeden Fall bei jedem Dokument eine ausführliche Versionshistorie bei (alternativ bei Fotos den kompletten Satz der EXIF-Daten), damit der Nerd anhand dieser Informationen die Qualität des Dokumentes beurteilen kann. Gerade bei Fotos sind diese Daten viel wichtiger als das eigentliche Motiv.

10 weitere Anzeichen, an denen Du erkennst, dass Du schon zu lange Konzerte fotografierst:

Kategorien: 2010, backstage
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Achtung laut! (10 weitere Gründe...)

Du fotografierst wirklich schon zu lange Konzerte, wenn

  • Du in deinem Leben abseits der Konzertbühnen ohne Gaffatape nicht mehr klarkommst
  • Du überlegst, dass es eine nette Nebenerwerbsquelle wäre, einen Gourmetführer zum Thema „backstage-catering“ zu veröffentlichen
  • Du in der Fußgängerzone beim Einkaufsbummel einen interessanten Straßenmusiker entdeckst, sofort die routinemäßig mitgeführte Kompaktkamera zückst – ihn vorher aber noch nach seiner Setlist fragst
  • Du zum Thema „Tourhotels“ mittlerweile einen guten Reiseführer veröffentlichen könntest
  • Du zwar die Namen, Telefonnummern und eMail-Adressen von wichtigen Veranstaltern bzw. deren Ansprechpartnern sofort und ohne Zögern parat hast, aber selbst nach Jahren immer noch nicht weißt, wie deine unmittelbaren Nachbarn heißen
  • Du in viele Stadthallen noch nie durch den offiziellen Vordereingang hineingegangen bist, aber instinktiv weißt, wo die Türen zum Backstagebereich sind
  • Du genau weißt, dass du dich nie, nie, niemals dazu breitschlagen lassen solltest, „ausnahmsweise“ einmal den Tourbus zu fahren…
  • und Du dann doch wieder an der Autobahnraststätte verzweifelt nach der Rasselbande Ausschau hältst, die vor über einer Stunde „nur einmal kurz austreten“ wollte…
  • und Du schon jetzt genau weißt, dass ihr nur dann noch rechtzeitig zum Soundcheck kommen werdet, wenn Du in den nächsten Stunden alle Verkehrsregeln geflissentlich missachten wirst
  • Du im www grinsend Listen zum Thema „10 Gründe … Konzertfotografie“ liest und insgeheim die für dich zutreffenden Punkte mitzählst

10 Anzeichen, an denen Du erkennst, dass Du schon zu lange Konzerte fotografierst:

Kategorien: 2010, backstage
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Fotopässe am WeihnachtsbaumDu fotografierst schon zu lange Konzerte, wenn

  • Du vom lokalen Sportverein gebeten wirst, ein Fußballspiel der E-Jugend zu fotografieren und Du auf dem Sportplatz als erstes nach dem Fotograben Ausschau hältst
  • Du beim abendlichen Romantik-Fotoshooting mit Deiner Urlaubsbegleitung am Mittelmeer hoffst, dass dieser blöde rote Scheinwerfer kurz über dem Horizont endlich ausgemacht wird
  • Du der Ordnungsbehörde zu erklären versuchst, dass sie das Bild von Dir in Deinem Auto in der Tempo 30-Zone mit Blitz gar nicht hätten machen dürfen
  • Du bei der Live-Übertragung eines Rock-Konzertes im TV von der Musik nichts mitbekommst, aber hinterher genau aufzählen kannst, wie viele Fotografen dort mit welchen Kameras im Graben gestanden haben
  • Du gebeten wirst, eine Hochzeit zu fotografieren, das tatsächlich auch machst und Dich dann wunderst, wieso die ersten drei Songs in der Kirche nicht am Stück gespielt werden
  • Du Dir mit Kamera in der Hand aber ohne Stöpsel in den Ohren irgendwie nackt vorkommst
  • Du aus lauter Gewohnheit beim sonntäglichen Zoobesuch mit der Familie an der Kasse nachfragst, ob Du auf der Gästeliste stehst
  • Du aus lauter Gewohnheit beim Kinobesuch an der Kasse nach Deinem hinterlegten Fotopass fragst
  • Du Deinen Weihnachtsbaum statt mit Kugeln und Lametta mit Foto- und Backstagepässen sowie Bändeln dekorieren kannst
  • Du Deine Korrespondenz mit dem Finanzamt wegen Gewährung einer Fristverlängerung zur Abgabe der Steuererklärung routinemäßig mit der Formulierung beendest „Unmittelbar nach erfolgter Bewilligung meines Begehrens wird auf meiner Webseite ein Vorbericht Ihrer nächsten betrieblichen Weihnachtsfeier erscheinen – ich bitte um Übersendung von Informationsmaterial.“

Hotels

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bed and breakfast im Saarland

Moin,

neulich hatte ich ja schon ein Hotelzimmer mit Dusche, bei dem
das WC → aufpreispflichtig war. Letztes Wochenende war ich klüger und buchte gleich ein Hotel, welches auf der Webseite einen guten Eindruck hinterließ, günstig vom Preis und von der Lage her erschien und sogar drei Sterne hatte. weiterlesen

Hanau, Hotel

Moin,

irgendwie leide ich auch nach ein paar Tagen immer noch an dieser Stadt…

Alles fing damit an, dass ich vom ersten Hotel auf meine Buchungsanfrage keine Rückmeldung erhielt. Die Zeit wurde knapp, also griff ich zum Telefon und hörte die Ansage „Zur Zeit befinden wir uns im Urlaub, blabla…“ Toll! So etwas kann doch auch durch einen kurzen Hinweis auf der Homepage bekannt gegeben werden – oder?

Also das nächste Hotel. Meine bessere Hälfte findet auch eins, welches tatsächlich geöffnet hat und die Buchungsanfrage und -bestätigung läuft auch richtig professionell ab. Anschließend bekommt sie am Telefon noch mitgeteilt, dass das Hotel zwar über keine eigenen PKW-Stellplätze verfüge, aber direkt auf der anderen Straßenseite sei ein großer Parkplatz. Na ja – immerhin besser als gar nichts. weiterlesen